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Hallo Betty

Komödie, Schweiz 2025, 110 min

Eine Werbetexterin erfindet in den 1950er Jahren die Köchin Betty Bossi - und wird selbst zur Ikone. Zwischen Ruhm, Rollenbildern und Familie muss sich Emmi Creola emanzipieren. Der FIlm erzählt mit Humor und Retro-Charme die wahre Geschichte einer Frau, die ihrer Zeit voraus war. Eine echte Erfolgsstory.
Regisseur Pierre Monnard nähert sich dieser Geschichte mit feinem Gespür für Zwischentöne und verbindet Retro-Ästhetik mit einem präzisen Blick auf gesellschaftliche Mechanismen. Zwischen wachsender öffentlicher Aufmerksamkeit und privaten Verpflichtungen gerät Emmi zunehmend unter Druck - ein Spannungsfeld, das der Film feinsinnig und pointiert auslotet.
In der Hauptrolle überzeugt Sarah Spale (»Platzspitzbaby«) als kreative Pionierin, die sich mit zurückhaltender Entschlossenheit in den 1950er Jahren ihren Platz erkämpft und dabei die Küche als Raum für Selbstbehauptung und Innovation entdeckt.
1956 erfindet die schüchterne Werbetexterin Emmi Creola (Sarah Spale) im Rahmen einer Kampagne für Speiseöl die Kunstfigur Betty Bossi - und trifft damit den Nerv der Zeit. Aus einer Marketingidee wird die „Köchin und Hausfrau der Nation“, aus Emmi eine unfreiwillige öffentliche Figur. Denn die Schweiz liebt Betty - und verlangt bald ein echtes Gesicht. Emmi schlüpft widerwillig in die Rolle ihrer eigenen Erfindung und wird selbst zur gefeierten Koch-Ikone. Doch der Erfolg fordert seinen Preis: In einer von Männern dominierten Branche muss sie sich behaupten, während sie zugleich versucht, den Erwartungen als Ehefrau und Mutter gerecht zu werden.

Buch: André Küttel

Regie: Pierre Monnard

Darsteller: Sarah Spale, Esther Gemesch, Martin Fischer, Rabeea Egg

Kamera: Tobias Dengler

Musik: Nicolas Rabaeus

Bundesstart: 25.06.2026

Start in Dresden: 25.06.2026

FSK: ab 6 Jahren