An einem Tag im September

Drama, Deutschland/Frankreich 2025, 90 min

Das kleine französische Städtchen Colombey-les-Deux-Églises wurde am 14. September 1958 zum Schauplatz einer weitreichenden Begegnung. Der französische Ministerpräsident Charles de Gaulle nahm den Bundeskanzler der Bundesrepublik Deutschland, Konrad Adenauer, in seinem Privathaus in Empfang. Dieses erste Treffen der beiden Staatsmänner war ein wichtiger Schritt auf dem Weg der Annäherung zwischen der Bundesrepublik Deutschland und Frankreich.
Nicht nur der Zweite Weltkrieg hatte tiefe Gräben hinterlassen, die überwunden werden mussten, um das deutsch-französische Verhältnis Schritt für Schritt auf festen Boden zu stellen. Die Begegnung der beiden Staatsmänner ebnete somit den Weg für den deutsch-französischen Freundschaftsvertrag (1963), um die lange Erbfeindschaft der beiden Staaten schrittweise zu überwinden. Das diplomatische Treffen in Colombey im September 1958 stellt damit auch eine historische Zäsur hin zur europäischen Einigung dar.
Der Film zeigt das Treffen der beiden Staatsmänner auf anschauliche und spannende Weise. Dabei werden die Zuschauerinnen und Zuschauer mit in die Auseinandersetzungen hineingenommen, die de Gaulle und Adenauer über ihre politischen Differenzen führten.